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Meine Deutschlehrerin war mein Leuchtturm

Z'Basel deheim - 24 Migrationsgeschichten

11. 12. 19 00:00
von Robert Weller
(Kommentare: 0)

Emilio Arbelaez, Kolumbien

Meine Deutschlehrerin war mein Leuchtturm


Die Offenheit und die Hilfsbereitschaft der Basler Bevölkerung schätze ich sehr. Bereits während meines Studiums in Humanmedizin habe ich mich in diese Stadt verliebt. Nach meinen ersten Berufserfahrungen als Arzt in unterschiedlichen Schweizer Spitälern durfte ich glücklicherweise an das Universitätsspital Basel zurückkehren. Obwohl ich länger in Bern als in Basel gelebt habe, fühle ich mich nur hier Zuhause.


Meine Familie kommt aus Medellín in Kolumbien. Mein Vater war als kolumbianischer Konsul in Bern tätig, deshalb kam ich vor 20 Jahren als Zwölfjähriger in die Schweiz. Die ersten Jahre hier waren nicht blumig, auch wenn mein Vater eine gute Stelle hatte. Die kulturellen Unterschiede zwischen den zwei Ländern waren gross, und nachträglich habe ich den Eindruck, dass ich für einen Ortswechsel zu alt war. Die Kinder in meiner Klasse hatten zu dem Zeitpunkt bereits Berufswünsche und -pläne. Ich jedoch musste eine neue Sprache lernen und mich in einem ganz neuen Schulsystem orientieren. Meine Deutschlehrerin spielte in dieser Zeit eine zentrale Rolle. Sie erkannte mein Potential und setze sich dafür ein, dass ich das Gymnasium besuchen konnte. Sie war mein Leuchtturm, an dem ich mich orientieren konnte.


Bald erlebte meine Familie die Schweiz so positiv, dass wir hiergeblieben sind. Ich durfte auf meinem Lebensweg viele Menschen kennenlernen, die meine Persönlichkeit stark geprägt haben. Viele von ihnen sind in Basel wohnhaft, in meinem neuen «Deheim». Die Menschen in dieser Stadt sind weltoffen und tolerant. Hier werde ich nicht gefragt: «Woher kommen Sie?». Ich gehöre einfach dazu. Punkt.
Mein Lieblingsort in Basel ist der Spalenberg. Hier flaniere ich gerne, auch wenn ich zurzeit aufgrund meiner Arbeit nicht so viel Freizeit habe. Basel hat so viele malerische Ecken, die es zu entdecken lohnt.

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