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Eine ausgeprägte Solidarität in der Gesellschaft

Z'Basel deheim - 24 Migrationsgeschichten

23. 12. 19 00:00
von Stefan Kalberer
(Kommentare: 0)

Sandrine Huet, Frankreich

Eine ausgeprägte Solidarität in der Gesellschaft

Ich komme aus Westfrankreich, wo ich bis zum Beginn meines Masterstudiums lebte. Mein Zuhause habe ich aber schon mit 15 zum ersten Mal verlassen, als ich für einen Sprachaufenthalt nach Australien ging. Nach meinem Abschluss in englischer Literatur im englischen Newcastle erfuhr ich von einer Praktikumsstelle im Kunstbereich in Basel. So zog ich vor fünf Jahren nach Basel – mit nur einem Koffer und der festen Überzeugung, hier maximal ein Jahr zu verbringen. Schon am ersten Abend konnte ich an einer WG-Party die ersten Freundschaften knüpfen. Dabei wurde mir sofort klar: mein Aufenthalt in der Schweiz wird länger als geplant. Während des Praktikums lernte ich die deutsche Sprache und spürte den Wunsch, mich im kulturellen Bereich beruflich weiter zu entwickeln.


In Basel entdeckte ich aber nicht nur die ausgeprägte Liebe zur Kunst, sondern auch meinen Partner. Mit ihm gründete ich den Verein Nachtschicht. 2017 organisierte ich die Ausstellung «Girls Who Are Boys», welche sich der Inszenierung von Geschlechteridentitäten auf sozialen Medien widmet. Seit zwei Jahren studiere ich Kunstgeschichte an der Universität Basel und bin beim Museumspass tätig. In Basel veränderte ich mich deutlich. Ich überdachte mein Konsumverhalten und wurde Teil der Foodsharing-Bewegung. Kritisches Konsumieren war für mich vorher kein Thema, ist nun aber in meinem Alltag selbstverständlich geworden. In Basel gibt es viele Leute, die sich mit der Frage des kritischen Konsums auseinanderzusetzen und neue Wege gehen. Viele Initiativen aus der Zivilgesellschaft und eine ausgeprägte Solidarität innerhalb der Gesellschaft ermöglichen zudem Menschen mit wenig Geld, Lebensmittel kostenlos oder für wenig Geld zu erhalten. In Basel schätze ich die sehr gute Lebensqualität. Ich hätte wohl in keinem anderen Land arbeiten, studieren und mich gleichzeitig freiwillig engagieren können. Das ist einfach grossartig!

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