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Nach fünf Jahren fühle ich mich als Baslerin

Z'Basel deheim - 24 Migrationsgeschichten

24. 12. 19 00:00
von Stefan Kalberer
(Kommentare: 0)

Cátia dos Santos, Portugal

Nach fünf Jahren fühle ich mich als Baslerin

An Basel gefällt mir besonders der Rhein. Ich mag das Gedankenspiel, dass das Leben wie ein Fluss ist: Es geht nur in eine Richtung und wird von neuen Erfahrungen und Begegnungen bereichert. Der Fluss fliesst durch mehrere Gebiete und kennt keine Grenzen. Dieses Bild gilt im übertragenen Sinne auch für mich. Mit 20 Jahren zog es mich aus Portugal ins Ausland. Eigentlich wollte ich nur Auslandserfahrungen sammeln, das Leben steckt aber voller Überraschungen. Durch das Studium und erste Arbeitserfahrungen habe ich in mehreren Ländern leben dürfen, 2014 bin ich nach Basel gezogen. Seither hat sich in meinem Leben Einiges verändert.


Aller Anfang ist schwer und meine Ankunft in Basel war davon keine Ausnahme. Ich wurde mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative 2014 und der Diskurs betreffend Migration im öffentlichen Leben führten bei mir zu einer gewissen Unsicherheit: Inwiefern bin ich in diesem Land willkommen?


Zum Glück fühle ich mich heute nicht mehr so. Ich bin resilienter geworden und auch innerhalb der Gesellschaft hat sich etwas verändert: Gegen migrationsfeindliche Diskurse werden verschiedene Initiativen ergriffen. Ich selbst will auch etwas in dieser Hinsicht bewegen, darum wirke ich in einem Projekt zur politischen Partizipation von und mit Migranten/-innen mit. So kann auch ich etwas zur Veränderung des aktuellen politischen Diskurses in Bezug auf Migration beitragen.


Auch in meinem beruflichen Alltag als Teilzeitangestellte der GGG Stadtbibliothek kann ich etwas bewegen. Ich darf Literaturempfehlungen ausstellen, womit ich eine Verbindung zwischen der Kundschaft und mir schaffen kann. Eine Bibliothek ist ein sehr motivierendes Arbeitsumfeld und eine simple Partizipationsmöglichkeit.


Mein Lieblingsort in dieser Stadt sind die Merian Gärten. Da finde ich Ruhe und Natur. Diese Gärten symbolisieren die Welt – hier sind Pflanzenarten aus überall zu finden.


Basel soll als offene und internationale Stadt ihre Vielfalt verstärkt als Mehrwert wahrnehmen und diese in all ihren Bereichen widerspiegeln lassen.

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