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Migrations-Quiz Lösung

Migrations-Quiz

Der Wissenstest für Migrationsexpertinnen und Migrationsexperten und alle, die es werden wollen.

Bei Fragen zu den Fragen hilft Ihnen unsere Informationsstelle gerne weiter.

Lösung

Seit wann gibt es in der Schweiz mehr Einwanderung als Auswanderung?

Richtige Antwort: Seit 1945

Ein Viertel der Einwohner-/innen der Schweiz ist im Ausland geboren. Die Schweiz ist damit heute eines der bedeutendsten Einwanderungsländer Europas. Das war jedoch nicht immer so. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wanderten mehr Menschen aus der Schweiz aus, als ein. Bewohner von ganzen Dörfern mussten aufgrund Armut auswandern und versuchten ihr Glück in Nord- und Südamerika. Männer gingen zur Fremdenlegion, was bis in die Neuzeit (15. Bis Ende des 18.Jh.s) ein Hauptauswanderungsgrund war. Infolge des wirtschaftlichen Aufschwunges - gegen Ende des 2. Weltkrieges - kam es zu einem regelrechten Einwanderungsboom. Mit dem Saisonnier-Statut wurden Arbeitskräfte für neun Monate angestellt, falls sie nicht mehr gebraucht wurden, konnten sie wieder in ihre Heimat geschickt werden. Viele dieser Personen mit Saisonerstatut blieben jedoch in der Schweiz und machten sie zu ihrer neuen Heimat.

Wie hoch ist der Ausländeranteil in der Schweiz?

Richtige Antwort: 25%

Neben grossen Einwanderungswellen kommt der hohe Ausländeranteil auch davon, dass die Schweiz - im Gegensatz zu anderen Ländern - ausländischen Kindern bei ihrer Geburt in der Schweiz nicht automatisch die schweizerische Staatsangehörigkeit zugesteht. Zudem ist die im Vergleich zu anderen europäischen Ländern Wartedauer von 12 Jahren für das Einbürgerungsprozedere sehr lange und aufwendig. Nicht zuletzt weist die „ausländische“ Bevölkerung eine hohe Geburten- und eine niedrige Sterbeziffer auf (Quelle: Bundesamt für Statistik)

Aus welchen drei Herkunftsländern stammen die meisten Migrantinnen und Migranten in der Schweiz?

Richtige Antwort: Italien, Deutschland, Portugal

Im 2014 lebten in der Schweiz 306‘400 Italienierinnen und Italiener, 298‘000 Deutsche und 262‘700 Portugiesinnen und Portugiesen. Im Vergleich lebten zur gleichen Zeit 78‘100 Serbinnen und Serben, 79‘600 Spanierinnen und Spanier, sowie 70‘000 Türkinnen und Türken in der Schweiz. Alleine im Kanton Basel-Stadt mit rund 200‘000 Einwohnerinnen und Einwohner lebten zu diesem Zeitpunkt 15.077 Deutsche, 8.020 Italiener und 3.228 Portugiesen (Quelle: Bundesamt für Statistik-Schweiz).

In Basel leben Menschen aus über 160 Staaten. Wie viele von der UNO anerkannte Staaten gibt es weltweit?

Richtige Antwort: 195

Zurzeit werden von den Vereinten Nationen 195 Staaten anerkannt. Zu diesen gehören alle UNO-Mitgliedsstaaten, wie auch der Vatikanstaat. Der Kirchenstaat, als kleinster anerkannter Staat, hält bei der UNO jedoch nur einen passiven Beobachterstatus inne. Seit 2012 verfügt auch Palästina über diesen passiven Beobachterstatus. Neben den anerkannten Staaten gibt es jedoch auch noch Staaten, welche von der UNO nicht als solche gesehen werden, z. B. die Republik Abchasien, die zu Georgien gehört oder die Republik Somaliland. Die Zahl dieser anerkannten Nationen variiert je nach Staat. Zum Beispiel erkennt Deutschland den Kosovo als Staat an, die UNO jedoch nicht.

In welchem Land leben zurzeit die meisten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer?

Richtige Antwort: Frankreich

Rund 750‘000 Schweizerinnen und Schweizer lebten 2014 permanent oder vorübergehend im Ausland. Dies entspricht in etwa der Einwohnerzahl des Kantons Waadt. Die Mehrheit der Auswanderer lebt in Europa, und zwar in Frankreich (194‘500). Rund 180‘000 Personen leben in den USA. Aufgrund der bilateralen Beziehungen ist Israel ein wichtiger Handelspartner der Schweiz im Nahen Osten. Fast 16‘000 Schweizerinnen und Schweizer leben dort und bilden eine der grössten Auslandschweizer-Kolonien im vorderasiatischen Raum.

Welche der hier aufgeführten Persönlichkeiten kam NICHT als Flüchtling in die Schweiz?

Richtige Antwort: Charlie Chaplin

Aufgrund seiner Parodien über die amerikanische Gesellschaft, seiner liberalen und kritischen Einstellung, wie auch einer Aussage: «Kommunisten sind Menschen wie andere auch», wurde die damalige amerikanische Regierung auf Charlie Chaplin aufmerksam. Nach mehreren Vorladungen, welche Chaplin nicht wahrgenommen hatte, bekam er während seiner Europatour im Jahr 1952 in der Schweiz die Information, dass er bei einer Rückkehr in die USA dort inhaftiert werde. Daraufhin hatte sich Chaplin bis zu seinem Tod in der Schweiz niedergelassen.

Bertolt Brecht dagegen, sah sich als Schriftsteller mit politischer Einstellung in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts dazu gezwungen, aus Nazi-Deutschland zu fliehen und in mehreren Ländern im Exil zu leben. Darunter auch in der Schweiz. Nach dem 2. Weltkrieg kehrte Brecht definitiv nach Ost-Deutschland zurück.

Auch Lenin, der sich schon früh mit Marx auseinandersetzte und den „Bund für die Befreiung der Arbeiterklasse“ gründete, sah sich gezwungen, Russland zu verlassen, nachdem er wegen der Verbreitung einer illegalen Arbeiterzeitung für 3 Jahre nach Sibirien verbannt wurde. Lenin hielt sich immer wieder in Westeuropa auf. 1914 wurde er in der Schweiz aufgenommen, wobei er betonte, weder ein Deserteur noch ein Drückeberger zu sein, sondern politisch verbannt wurde. Nach Ausbruch der Februarrevolution in Russland 1917 reiste Lenin nach St. Petersburg zurück.

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